Taizé

Taizé ist eigentlich ein kleiner Ort im französischen Burgund. Bereits vor dem zweiten Weltkrieg kam der evangelische Theologe Roger Louis Schutz-Marsauche in diesen kleinen Ort und versteckte während des zweiten Weltkrieges Juden vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten. Nach dem zweiten Weltkrieg entwickelt sich aus der Vision von Roger Schutz eine christliche Männergemeinschaft, die gemeinsam den Alltag lebt, ihren Lebensunterhalt verdient und regelmäßig zum Gebet zusammen kommt. Seit den 70er Jahren kommen auch vermehrt Jugendliche nach Taizé um für eine gewisse Zeit mit der Gemeinschaft zu leben. Diese Entwicklung hat sich etabliert und heute kommen jedes Jahr viele tausend Jugendliche nach Taizé und verbringen dort eine Woche. Die Woche ist geprägt von den regelmäßig stattfindenden Gebeten, dem einfachen Lebensstil und der Gemeinschaft mit vielen anderen Jugendlichen. Das regelmäßige Gebet zeichnet sich durch seine Schlichtheit und die meditativen Gesänge aus.

Im Bistum Aachen werden an verschieden Orten Taizégottesdienste und Fahrten angeboten. Der größte Taizégottesdienst findet jährlich, meistens an einem Novemberwochenende, im Aachener Dom unter dem Titel „Nacht der Lichter“ statt. Ebenfalls jährlich bietet der Fachbereich Jugend  MG/HS  regelmässig in der zweiten Osterferienwoche eine Fahrt nach Taizé an.

Weiterführende Informationen auf www.taize.de 

Termine Taizé